Klassenunterschied

TuS Spenge "überrollt" Teutonia Riemke mit 34:20

Der TuS Spenge bleibt ärgster Verfolger des Spitzenreiters VfL Gladbeck. Der Handball-Oberligist deklassierte am Samstag den SV Teutonia Riemke mit 34:20 (17:11). Es war bereits der sechste Sieg in Serie. In der Rückrunde ist der Drittliga-Absteiger noch ungeschlagen. TuS-Trainer Achim Frensing sah "eine geschlossene Mannschaftsleistung", aus der Tobias Linke herausragte. Der Torwart zeigte eine Glanzleistung und hatte mit unzähligen Paraden (laut Livetickter des Vereins 18) maßgeblichen Anteil am Auswärtssieg im Bochumer Stadtteil. "Er hat an einem sehr guten Tag eine sehr gute Leistung gezeigt", lobte Coach Frensing.
Der TuS Spenge trat von Beginn an selbstbewusst auf und setzte die Vorgabe des Trainers, das Spiel hochkonzentriert anzugehen, nahezu perfekt um. Nach anfänglichem Abtasten war der Tabellenzweite spätestens nach zehn Minuten im Spiel und lief einen Gegenstoß nach dem anderen. Die erste und zweite Welle klappten hervorragend. Die Gastgeber indes liefen sich immer wieder in der TuS-Deckung fest und verloren den Ball.


Torwart Tobias Linke (rechts), hier mit Sebastian Reinsch), war mit unzähligen Paraden maßgeblich am deutlichen Auswärtssieg des TuS Spenge in Riemke beteiligt.Foto: Victor Fritzen

Dank zweier Tore von Johannes Ebbinghaus und Dennis Mathews hatte der Gast beim 7:4 erstmals einen ersten größeren Vorsprung herausgeworfen. Das 7:5 durch Nico Stöckmann schockte die Spenger nicht (10.), vielmehr trieb es sie an.
Denn innerhalb von zehn Minuten feuerten Christaki Kolios und Co. den Riemkern die Bälle regelrecht um die Ohren. Nach sieben Toren in Serie führte Spenge bereits mit 14:5 (20.). Spätestens nach dem 16:6 durch Joel Huesmann war eine Vorentscheidung gefallen.
Gegen Ende der ersten Halbzeit ließen die Konzentration im Abschluss und in der Deckung leicht nach, so dass die Bochumer bis auf sechs Treffer heran- (11:17) und mit entsprechendem Elan aus der Kabine kamen. "Es war psychologisch wichtig, dass wir uns danach wieder auf acht oder neun Tore abgesetzt haben", befand TuS-Trainer Achim Frensing. Mehr als das 13:18 durch Dirk Eisberg war für Riemke nicht mehr drin. Zu übermächtig war der TuS.
Erst elf, dann zwölf, 13 und 14 Tore: Der Vorsprung wuchs kontinuierlich, der letzte Widerstand der Riemker war gebrochen. "Wir haben bis zum Ende unser Spiel durchgezogen und den Sieg gut nach Hause gebracht", war Achim Frensing mehr als zufrieden.

Victor Fritzen - Artikel vom 06.02.2012
Westfalenblatt

 


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